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Deckenheizungen werden in der Regel als Infrarotdeckenheizungen ausgeführt. Eine nachträgliche Aufrüstung ist genauso problemlos möglich, wie eine Kopplung an eine Wärmepumpe oder andere Energieerzeuger. Sie werden den Flächenheizungen zugeordnet, genauso wie Wandheizungen. Vorteilhaft ist die Technik der Wärmestrahlung im Vergleich zur Konvektion. Darüber hinaus wirbelt eine Deckenheizung keinen Staub auf, wie eine Fußbodenheizung, was empfindlichen Menschen besonders entgegenkommt. 

Wie funktioniert eine Deckenheizung?

Infrarotdeckenheizungen funktionieren wie alle Infrarotheizungen mit elektrischer Energie. Die Heizleiter innerhalb der Heizplatte werden erhitzt. Durch die Isolierung der Heizplatte gegen die Deckenseite geht kaum Wärme nach oben verloren. Die Infrarotstrahlen treffen auf Objekte, z.B. den Boden, und erwärmen diesen. Das gleiche Prinzip kennen wir von der Sonne. Die erwärmten Objekte und Baustoffe geben dann die Wärme an den Raum ab.

Temperatur einer Deckenheizung

Herkömmliche Fußbodenheizungen benötigen Vorlauftemperaturen von 55° C bis 65° C. Infrarotdeckenheizungen kommen mit einer Oberflächentemperatur von ca. 35° C aus, um einen Raum auf ca. 20° C bis 21° C zu erwärmen. Als Faustformel spricht man bei Deckenhehizungen davon das zwischen 10 % bis 20 % der Decke mit Heizplatten ausgestattet sein muss. Allerdings ist die Berechnung der Heizlast Aufgabe eines Ingenieurs, daher sollten Sie sich hier beraten lassen.

Deckenheizungen im Preisvergleich

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Infrarotheizung Deckenheizung 500 Watt + Steuerung per Smartphone HDW Infrarotheizung Deckenheizung 800 Watt + Steuerung per Smartphone HDW Infrarotheizung Deckenheizung 400 Watt + Steuerung per Smartphone HDW
Modell Infrarotheizung Deckenheizung 500 Watt + Steuerung per Smartphone HDWInfrarotheizung Deckenheizung 800 Watt + Steuerung per Smartphone HDWInfrarotheizung Deckenheizung 400 Watt + Steuerung per Smartphone HDW
Preis

210,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

235,00 €

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190,00 €

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Größe/Artikelabmessungen50 x 110 x 1,4 Zentimeter 120 x 57 x 1,4 Zentimeter80 x 38 x 1,4 Zentimeter
Gewicht10 kg12 kg7 kg
Leistung500 Watt800 Watt400 Watt
Oberflächentemperatur80° C - 90° C 80° C - 90° C80° C - 90° C
SchutzklasseIP44IP55IP55-400
Steuerung per Smartphone
Steuerung per Thermostat
manuelle Steuerung
Preis

210,00 €

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Bildheizungen

Infrarot-Deckenheizungen: Wie es funktioniert und was Sie wissen müssen!

Der beispielhafte Aufbau einer Infrarotdeckenheizung ist im nebenstehenden Bild dargestellt. Dieser Aufbau muss nicht zwingend für alle Modelle und alle Hersteller von Deckenheizungen gelten.

Grundsätzlich gibt es eine Rückwanne, daran anschließend wird ein Material für die thermische Isolation eingebracht. Danach folgen im Aufbau die Heizleiter, die für die Wärme sorgen. Vorderseitig ist die Deckenheizung durch eine Frontwanne geschützt.

Alternativ dazu lassen sich auch Deckenheizstrahler* verwenden.

Für den Einbau einer Deckenheizung gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Relativ einfach und simpel ist es, die Deckenheizung einfach unter die bestehende Decke zu hängen. Das ist thermisch nicht optimal, eignet sich aber insbesondere für Gartenhäuser, die so nachgerüstet werden.

Deckenheizungen können auch Unterputz eingebaut werden. Hier sollten Sie den Einbau der Deckenheizung einem Fachmann überlassen. In der Regel wird die Rückseite der Heizplatte dann noch zusätzlich gedämmt. Thermisch und energetisch ist das die effizientere Variante, allerdings ist der Einbau hier auch aufwendiger.

Eine dritte Variante ist der Einbau von Heizplatten aus Stahl, die mit einliegenden Rohren Warmwasser führen. Diese Variante lässt sich auch an einen zentralen Wärmeerzeuger, wie eine Wärmepumpe anschließen.

Funktionsweise einer Infrarotbildheizung

Aufbau einer Infrarotheizung – Querschnitt

Deckenheizung

Wenn Sie auf eine Infrarotdeckenheizung setzen, sollten Sie sich vorab um die notwendige Leistung der Deckenheizung Gedanken machen. Für den Falls, dass Sie ein gesamtes Haus mit Infrarotdeckenheizungen ausstatten möchten, sollten Sie eine energetische Fachplanung in Anspruch nehmen. Bei kleineren Anwendungen, wie in Gartenhäusern, Garagen, in Camping-Zelten oder für einzelne unbeheizte Räume im Haus, können Sie sich mit den Faustregeln der nebenstehenden Tabelle beschäftigen.

Die Anordnung Ihrer Deckenheizungen sollte sich an der Geometrie des Raumes orientieren. Ist der Raum beispielsweise L-förmig, macht es Sinn mehrere Deckenheizungen einzubauen. Natürlich spielt auch die Größe des Raumes eine Rolle. Für den Außenbereich eigenen sich in der Regel Heizstrahler.

Leistung von Infrarotdeckenheizungen nach Raumgröße

Raumgröße in m²Leistung in Watt
4 - 7 300
6 - 12400
8 - 14500
10 - 16600
12 - 18700
13 - 20800
15 - 22900

Die obige Tabelle enthält Schätzwerte, die erheblich von Ihrem individuellen Bedarf abweichen kann. Grundsätzlich ist die benötigte Leistung abhängig von der Gebäudenutzung, dem Aufbau der Außenwände und Fenster, sowie weiterer gebäudetechnischer Faktoren. Je größer die Wärmetransmissionen sind, umso mehr Leistung benötigen Ihre Räume.

Befestigung Ihrer Infrarot-Deckenheizung
In der Regel sind im Lieferumfang Dübel und Schrauben enthalten, damit Sie Ihre Deckenheizung befestigen können. Prüfen Sie den Lieferumfang im Vorfeld. Bei Altbauten kann es sein, dass Sie besondere Dübel benötigen.
Was ist Infrarotstrahlung ?
Infrarotstrahlung ( IR -Strahlung) wird auch als Wärmestrahlung bezeichnet und ist Teil der optischen Strahlung. Gleichzeitig ist sie Teil des elektromagnetischen Spektrums mit einem Wellenlängenbereich von 780 Nanometer bis 1 Millimeter.

Deckenheizung im Altbau: Worauf Sie achten müssen!

Der Einbau von Deckenheizungen in einem Altbau kann zum Thema werden, wenn beispielsweise kein Anschluss für eine Gasheizung vorhanden ist oder auch der Raum für einen Öltank fehlt. Möglicherweise möchten Sie alte elektrische Nachtspreicherheizungen austauschen, ohne eine zentrale Heizung einzubauen.

Dann sind Infrarotdeckenheizungen, bei denen die Wärme aus der Steckdose kommt eine Alternative. Bei der Auslegung der Deckenheizung spielt gerade in einem Altbau die Deckenhöhe eine wichtige Rolle, da sich das Raumvolumen deutlich erhöht. Dann können Sie in der Regel nicht mehr auf Faustformeln zurückgreifen, die sich auf reine Flächen beziehen.

Bei umfangreicheren Altbausanierungen kommen neben Infrarotdeckenheizungen auch wasserführende Heizungen in Betracht. Der Einbau erfolgt ähnlich, wie bei Fußbodenheizungen. Im Gegensatz zu  Fußbodenheizungen, bei denen die Heizschleifen (wasserführende PE-Rohre) in den Estrich eingebaut werden, gilt für Deckenheizungen, dass Sie auch unterhalb der Holzbalkendecke eingebaut werden können.

Damit spart man sich bei der Sanierung den Austausch der Decken. Man kann die Decke abhängen und die Deckenheizung im neuen Zwischenraum führen. Mit dieser Konstellation lassen sich Räume im Sommer auch kühlen.

Bei umfangreicheren Sanierungen sollten Sie einen Fachplaner hinzuziehen, der ein energetisches Konzept ausarbeitet, das auch in Zukunft noch tragfähig ist.

Deckenheizung aufbau altbau

Schematischer Aufbau einer wasserführenden Deckenheizung als Alternative zu Infrarotdeckenheizungen

Was eine Deckenheizung kostet?

Bei Infrarotdeckenheizungen richtet sich der Preis vor allem nach der Leistung!

Am Beispiel der oben aufgeführten Deckenheizung mit einer Leistung von 400 Watt und unserer Tabelle liegen die Kosten zwischen 15,00 €/m² bis 30,00 €/m² beheizbarer Fläche, ohne Installationskosten. Hinzurechnen müsste man unter Umständen eine zusätzliche Heizplatte, wenn die Raumgeometrie das erfordert.

Bei wasserführenden Heizungen muss man ganz anders an die Kosten herangehen. Im Altbau geht es hier zunächst darum, dass die vorhandene Decke gegebenenfalls abgetragen wird. Dann müssen Heizschleifen verlegt werden und der Anschluss zur Zentralheizung muss geschaffen werden. Dann muss auch der Einbau einer neuen Decke berücksichtigt werden. Daneben kommen Kosten für die energetische Planung auf Sie zu. Wenn Sie sich gerade dieses Vorgehen überlegen, dann sollten Sie unbedingt vor Beauftragung mindestens ein Angebot einholen.

Deckenheizung Erfahrung: positive und negative Erlebnisse

Das nebenstehende Video haben wir auf dem Kanal von Green Code GmbH & Co. KG gefunden. Hier werden die Gesundheitsaspekte bei Deckenheizungen angesprochen.

Daneben können wir Ihnen für die weitere Recherche folgende Ratgeber und Erfahrungsberichte über Deckenheizungen ans Herz legen:

Vorteile einer Deckenheizung

  • einfacher Einbau von Infrarotdeckenheizungen (auch nachträglich)
  • angenehmes Raumklima und gleichmäßige Wärmeverteilung
  • kombinierbar mit Solarthermie, Wärmepumpen und anderen Zentralheizungen
  • auch Kühlung möglich

Nachteile einer Deckenheizung

  • aufwendiger Einbau bei Altbaussanierung (wassergeführte Deckenheizungen)
  • nicht alle Deckenverkleidungen sind geeignet
  • Kosteneinsparung nicht in jedem Fall

Deckenheizungen Trockenbau: Aufbau, Idee und Vorteile

Wenn Sie aktuell eine Deckenheizung planen und überlegen, wie diese eingebaut werden soll, dann sind Sie hier genau richtig. Wasserführende Deckenheizungen werden in der Regel so verbaut, dass die Heizschleifen unterhalb des Estrichs bzw. der Decke eingebaut werden. Damit man die hässlichen Heizschleifen nicht sieht, kann man eine Decke aus Rigips-Platten darunter anbringen.

Das Prinzip funktioniert gleichermaßen, wie bei abgehangenen Decken, die man einbaut, um Fluter zu installieren!

Allerdings sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen, denn nicht alle Materialien sind dafür geeignet.

Deckenkühlung – Das gibt es auch!

Wie kann man denn im Sommer kühlen? Durch die Deckenheizung kann man nicht nur warmes, sondern auch kälteres Wasser schicken. Durch die Wärmestrahlung verringert sich die Oberflächentemperatur des Fußbodens und der Wände. Die Behaglichkeit eines Raumes ist sowohl von der Raumlufttemperatur, als auch von den Wandoberflächentemperaturen abhängig. Damit wühlt sich der Raum im Sommer behaglicher an! 

Allerdings erhöht das die rechnerische Leistung der Heizung. Normalerweise geht man davon aus, dass die Heizung im Sommer nicht gebraucht wird. Muss die Heizung auch im Sommer arbeiten, wird mehr Energie verbraucht. Das kann zu Problemen bei Fördermittelanträgen führen. Ein Energie-Effizienz-Experte berät Sie dazu.

Deckenheizung vs. Fußbodenheizung

Gerade beim nachträglichen Einbau einer Heizung bietet die Deckenheizung viele Vorteile. Wertvolle Böden können erhalten bleiben und das Aufreißen von Böen entfällt. Da ist der Einbau einer Deckenheizung vergleichsweise einfacher, wenn eine ausrechende Deckenhöhe zu Verfügung steht. Fußbodenheizungen funktionieren durch Konvektion. Sie erwärmen die Raumluft. Dabei geht viel Energie verloren und es sind höhere Vorlauftemperaturen notwendig als bei Deckenheizungen.

Deckenheizung vs. Wandheizung

Problematisch bei Wandheizungen ist das spätere Möbelieren der Räume. Denn die Bereiche in denen die Heizschleifen in der Wand eingebaut sind, dürfen nicht mit Möbeln zugestellt werden. Auch hier bieten Infrarotheizungen einfache Lösungen zum nachträglichen Einbau. Besonders elegant sind Bildheizungen oder Spiegelheizungen. Wer auf der Suche nach einem coolen und nützlichen Wohnaccessoires ist, entscheidet sich vielleicht auch für eine Tafelheizung. Wandheizungen bieten den besonderen Vorteil, dass die relative Luftfeuchte auf der Wandoberfläche gering gehalten wird, weil wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Das kann Schimmelbildung vorbeugen.